Gute Vorsätze? Ja gerne!

Gute Vorsätze und wie sie wirklich gelingen

Sich am Jahresanfang Gedanken über Vorhaben und Ziele zu machen, finde ich hervorragend. Warum solche Vorsätze oft einen schmerzhaften Beigeschmack haben, ist der Tatsache geschuldet, dass wahrscheinlich jeder von uns schon ein- oder mehrere Male die Erfahrung des Nichtgelingens gemacht hat. Auch mein Fitness-Studio brauchte eines Tages keine Leistung mehr für meinen Monatsbeitrag zu erbringen. Irgendwann war ich zu einem der zahlreichen „passiven“ Mitglieder geworden und es scherte mich nicht einmal. Ich empfand einfach keinerlei Begeisterung für diese Form von Aktivität. Nicht die Geringste! Weiterlesen

Nach vorne danken

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Vor einiger Zeit erlebte ich etwas, das meiner Beziehung zum Geben, Nehmen und Danken eine weitere Perspektive hinzufügte. Es begab sich nämlich einst, dass mein Liebster und ich einen Ausflug mit der „Gummikuh“ unternahmen (unter Kennern ist „Gummikuh“ ein Name für ein ziemlich betagtes Motorrad der Marke BMW – aber das nur am Rande). Wir waren bereits aukurve_im_wald_zopfmaidf dem Rückweg als es zu regnen begann, die Straße war möglicherweise im gleichen Alter wie unser Gefährt, eine Kurve, die Reifen verloren den Halt und wir flogen durch die Luft. Unter Schock lagen wir auf der Straße als ein kleines Auto heranfuhr. Ihm entstieg ein junges Paar. Sofort halfen sie uns auf die Seite, stellten Warnblinker an und -Dreieck auf und wirkten beruhigend auf uns ein, während wir auf die Krankenwägen warteten. Die beiden machten das großartig! Weiterlesen

Vom Segen zweckungebundener Zeit

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Vor ein paar Wochen, als das Lärmaufkommen der Tunnelbaustelle hier unter unserem Häuschen sich seinem Höhepunkt entgegenbohrte, entschied ich mich dafür, ein paar Tage ins Allgäu zu verreisen.

Wie sich vor Ort im Hotel herausstellte, waren die meisten anderen Gäste im Rahmen einer Präventions- oder Rehamaßnahme da. Viele machten die sogenannte „Gesundheitswoche“, welche von der Krankenkasse bezuschusst wird.

Auch ich durfte an sämtlichen Kursen und Vorträgen aus deren Programmen teilnehmen und dabei fiel mir etwas Interessantes auf: Weiterlesen

Heilerfahrung Perfektionismus

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Vor gar nicht allzu langer Zeit galt Perfektionismus noch als eine hochangesehene Charaktereigenschaft. „Charakter“ heißt wörtlich übersetzt „Prägung“. Es ist also etwas Angelerntes aus unseren frühen prägsamen Jahren. Inzwischen haben viele Menschen die Erfahrung gemacht, dass der Zwang, nicht 100 sondern 150 Prozent leisten und sein zu müssen gestresst, unzufrieden und bei ausdauernder Anwendung körperlich krank macht. Es ist das Gefühl, seinen eigenen Ansprüchen ohne Unterlass hinterherzuhinken, das uns so viel von unserer Lebensqualität wegnimmt. (Ich spüre allein schon beim Schreiben dieses Satzes, wie  es innerlich eng wird).

Wenn wir´s wieder auf den kleinsten Nenner bringen, dann ist Perfektionismus, wie viele andere scheinbar ungünstigen inneren Programme, eine Einladung mit uns selbst in lebendigem Kontakt zu sein und aufmerksam zu erspüren, was uns gut tut. Wollen wir uns also anschauen, wie Perfektionismus sogar zu einer Heilerfahrung werden kann.

Perfektionismus ist eine hervorragende Gelegenheit, um das ZULASSEN zu üben.

Deine momentanen Fähigkeiten und Fertigkeiten…
ZULASSEN Weiterlesen

Adieú Blockade – 5 Tipps einen kreativen Knoten zu lösen

Blockade

Tipp Nr. 1: Das Wesen der Blockade erkennen

Überall dort, wo du es vorziehst etwas anderes zu machen, als das, was du dir ursprünglich vorgenommen hast, ist Angst. Überall dort, wo du auf einen besseren Moment wartest fürchtet sich etwas in dir. Überrascht dich das? Glaubtest du, es sei Disziplinlosigkeit oder mangelndes Engagement?

Aus einer anderen Perspektive betrachtet, ist eine Blockade nichts als angestaute Energie. Die Energie für dein Projekt ist also da, sie hat sich nur etwas verhakt.  Damit wir diese Energie wieder ent-haken können, benötigen wir eine ganz bestimmte Qualität. (Und ich habe sehr lange dazu gebraucht, um zu erkennen, dass es nicht „MUT“ ist.) Weiterlesen

Zu viel Output – ins Gleichgewicht zurückfinden

Obstschale

Jeder Mensch ist ein kreatives Ökosystem. Das Verhältnis zwischen unseren Eindrücken und Ausdrücken bestimmt unser Wohlbefinden.

Wenn wir eine Zeit lang starke Priorität auf unseren Ausdruck – also das Produzieren, Vermitteln und Zeigen gesetzt haben, kann es sein, dass wir uns überanstrengt und unangenehm leer fühlen. Ich stelle mir da das Sinnbild einer Obstschale vor, aus der stets entnommen und nichts hineingelegt wurde.

Keine Sorge: Dieser Zustand ist leicht zu beheben. Kreative Obstschalen sind sehr einfach mit Früchten zu fülllen. Sei dabei besonders behutsam und großzügig mit dir. Weiterlesen