Meine Arbeiten

Zur Figurenmacherei kam ich in einer Zeit, in der ich mir Halt und Griffigkeit wünschte. Wir könnten auch sagen: In einer Schaffenskrise. Nur zu malen war mir irgendwie zu flach geworden. (Was nicht am Malen selbst lag, sondern an der Tatsache, dass ich nur noch Ausstellungen abarbeitete). Ich brauchte mehr Substanz. Mehr Perspektive.

Ich fing erstmal klein an. Die ersten Figuren waren nicht größer als vom Handgelenk bis zum Ellbogen. Ja, es funktionierte! Endlich konnte ich Gedanken und Gefühle GREIFBAR machen. Nicht nur für mich, auch für den Betrachter und Betaster. (Jawohl, liebevolles Anfassen erlaubt!)

Wir verbringen heute viel Zeit im Zweidimensionalen vor dem Computer- oder Fernsehmonitor. Doch unsere tatsächliche Umwelt ist räumlich und wir sind für Länge x Breite x Höhe gemacht. Wir brauchen immer wieder Berührung mit der Welt der Formen und Körper, damit wir unseren Platz in ihr finden.

Jede Figur hat eine eigene Wesenheit, die ihre Wirkung im Raum entfaltet. Mit meinen Händen habe ich in sie gegeben, was sie später in deine Hände legen wird.

Galerieankuendigung