VON DER SCHÖNHEIT ALS HEIMATENERGIE |

Es gab eine Zeit - und die ist noch gar nicht so lange her - da hab ich mich stets ein bisschen .... geschämt. Dafür, dass ich auf Schönheit steh. Das ist so unmodern. Tu ich aber und tat ich schon immer. Ich steh auf Schönheit, Harmonie und Symmetrie. Auf Ausbalanciertes und Kluges. Und auf gutes Handwerk.

Ich merke, wie alles in mir.... jubelt und vibriert, wenn ich wo bin, wo es viel schöne Architektur gibt. Schönes Design. Wo etwas wohldurchdacht ist mit der Absicht, den Menschen zu erheben. Seine Reserven aufzufüllen, ihn zu erneuern. Schau, es gibt mehr! Richte dich ab und an auf inmitten deines Alltag-Tuns. Sieh den größeren Bogen. Erinnere dich, wer du bist!

Bevor die Kunst für allerlei andere Zwecke benutzt wurde, war sie immer Hinweis aufs Sakrale. Form, die Geist verkörpert. Wie wir. Die meisten natürlichen Formen sind symmetrisch und harmonisch. Schönheit ist tief verankert in der Natur. Auch in unserer.

Ich glaube, es gibt ein Schönheitsempfinden, das ganz abseits der Geschmacksfrage ist. Es ist eine Erinnerung. Vielleicht an etwas, das wir nur als Gefühl erinnern. Als Berührung. Aus einer Zeit vor der Zeit und vor der Form.

Heimatenergie.

(Foto: Lichthof der Universität München)

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